1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Druckerzeugnisse, Werbetechnik, Grafik-, Produktions- und sonstige vereinbarte Leistungen zwischen Print Studio und ihren Kunden. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur nach ausdrücklicher Bestätigung in Textform.
2. Angebote und Vertragsschluss
Darstellungen im Online-Katalog sind keine verbindlichen Angebote. Ein Vertrag entsteht durch individuelle Auftragsbestätigung, Annahme des Auftrags oder Beginn der Leistung. Der Kunde kann Eingaben vor der Übermittlung prüfen und korrigieren. Vertragsdaten und diese AGB können gespeichert und ausgedruckt werden.
3. Druckdaten und Mitwirkung
Der Kunde stellt druckfähige, vollständige und rechtlich zulässige Daten bereit. Er ist für Inhalte, Rechte an Bildern, Marken und Schriften sowie die sachliche Richtigkeit verantwortlich. Offensichtliche technische Mängel dürfen angezeigt werden; eine vollständige inhaltliche oder gestalterische Prüfung ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.
4. Freigabe und Produktion
Wird ein Korrekturabzug oder eine Produktionsfreigabe verlangt, beginnt die Produktion nach Freigabe. Nach Produktionsbeginn sind Änderungen nur nach Vereinbarung und gegen Ersatz des entstandenen Aufwands möglich. Branchenübliche, technisch unvermeidbare Abweichungen bei Farbe, Schnitt, Material und Format bleiben im zumutbaren Umfang vorbehalten.
5. Preise und Zahlung über SumUp
Es gelten die bestätigten Preise. Die umsatzsteuerliche Behandlung richtet sich nach den Unternehmenseinstellungen und den gesetzlichen Vorgaben. Online-Zahlungen werden über SumUp abgewickelt. Zahlungsdaten werden auf der gesicherten SumUp-Zahlungsseite erfasst; das ERP speichert lediglich Referenzen, Beträge und verifizierte Zahlungsstatus. Eine Bestellung gilt erst als bezahlt, wenn SumUp den erfolgreichen Status bestätigt.
6. Lieferung und Termine
Liefer- und Fertigstellungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden. Verzögerungen durch verspätete Freigaben, fehlerhafte Druckdaten oder fehlende Mitwirkung verlängern die Frist angemessen.
7. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
8. Mängel
Mängel sind nach Entdeckung unverzüglich und nachvollziehbar mitzuteilen. Gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben unberührt. Bei berechtigten Mängeln kann zunächst Nacherfüllung verlangt werden; weitergehende Rechte richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.
9. Widerruf und kundenspezifische Waren
Verbrauchern steht grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen zu. Nach § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB besteht es jedoch insbesondere nicht bei Waren, die nicht vorgefertigt sind und nach individueller Auswahl hergestellt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten werden. Eine im Kundenportal angebotene Auftragsstornierung ist eine zusätzliche betriebliche Möglichkeit und ersetzt keine gesetzliche Widerrufsbelehrung.
10. Stornierung und Erstattung
Eine Stornierung ist nur in den im Portal freigegebenen Bearbeitungsständen möglich und wird danach endgültig. Bereits bestätigte Zahlungen werden ausschließlich über SumUp erstattet; eine Stornierung ändert den verifizierten Zahlungsstatus nicht automatisch.
11. Haftung
Für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit wird nach den gesetzlichen Vorschriften gehaftet. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Zwingende Haftung bleibt unberührt.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit zwingender Schutz des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Für Kaufleute gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregeln und die zulässige Gerichtsstandsvereinbarung am Sitz des Unternehmens.